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Beiträge zur Dorfgeschichte von Unlingen
 

Überarbeitete Seiten

Die Anfänge der NS-Zeit im Dorf

Seit vielen Jahren erarbeitet eine kleine Gruppe in ihrer Freizeit Beiträge zur Dorfgeschichte. Eine Auswahl dieser Arbeiten möchten wir Ihnen mit dieser Website präsentieren.

Jeder Ort ist interessant, wenn man nur genau genug hinschaut.

Jede Ort hat seine eigene interessante Geschichte, man findet sie in den überlieferten Zeugnissen der Archive.

Chronik der Gemeindeschreiber Kob und Kraus, zum Jahr 1816 Gemeindearchiv

Wie alt ist Unlingen?

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Bei der Antwort dazu kann man sich auf Dr. Clemens Rehm vom Landesarchiv Baden-Württemberg berufen. Bei seinem Festvortrag zu Jubiläumsjahr 2013 sagte er, wissenschaftlich kann man das hohe Alter des Ortes nicht beweisen. Nur durch Indizien kann man schließen: "Unlingen ist sicher seit über tausend Jahren, vielleicht sogar 1200 Jahren besiedelt."

Wissenschaftlich beweisen lässt sich das Alter einer echten Urkunde, in der die früheste Nennung des Ortes Unlingen zu finden ist. Beim ersten schriftlichen Zeugnis zum Ort Unlingen geht es inhaltlich nicht um ein Geschehen im Dorf selbst. In dieser Ersterwähnungsurkunde von 1163 geht es um die Aufnahme eines Konrad von Burren in das Kloster Reichenau. Zu diesem Vertrag wurde ein Priester aus Unlingen als Zeuge hinzugezogen. Der Zeuge war Henricus Plebanus von Ulleingen. 

So kommt das Wort Unlingen / Ulleingen zum ersten Mal in einer als echt bestätigten Urkunde vor. Die Originalurkunde ist nicht überliefert, sie ist in Kriegswirren verschwunden. Es existiert jedoch eine Abschrift davon.

Beginn der Dorfgeschichte

Vor über tausend Jahren hat eine alemannische Gruppe entschieden an diesem Ort, in der Nähe des Bussen, an Wasser und Straße, zu siedeln. Mit der Entscheidung hier zu bleiben, seßhaft zu werden, beginnt unsere Dorfgeschichte.

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In dieser über tausendjährigen Geschichte hat sich viel ereignet. Vieles davon ist nie aufgezeichnet und überliefert worden. Einiges davon ist in den beiden Unlinger Archiven verborgen und kann entdeckt und präsentiert werden.

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Die reiche Unlinger Dorfgeschichte ist nicht nur im Gemeindearchiv (Rathaus) und im Pfarrarchiv (Pfarrhaus) dokumentiert.

Es gibt zudem in Buchform mehrere Arbeiten und Artikel:

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Selig Theodor, Der Marktflecken Unlingen,1930, Neuauflage 1998

Zürn Martin, Ir aigen libertet, 1998 ( Waldburg, Habsburg, Bäuerlicher Widerstand an der oberen              Donau1590 - 1790)

Planert Ute, Der Mythos vom Befreiungskrieg, 2007 (Frankreichs Kriege und der deutsche Süden 1792 -    1841)

Ströbele Ute, Zwischen Kloster und Welt, 2005 (Die Aufhebung südwestdeutscher Frauenklöster unter      Kaiser Joseph II.)

Kratt Regina, Joseph von Kopf, 1998 (Das Werk des Bildhauers)

Beschreibung des Oberamts Riedlingen, 1923

Der Landkreis Biberach Band 2, 1989

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